Trekkingreifen
Trekkingreifen: Deine zuverlässigen Partner für Tour und Alltag
Ob die tägliche Fahrt ins Büro, der Wochenendausflug ins Grüne oder die mehrwöchige Radreise mit vollem Gepäck – Trekkingreifen sind die "Dauerläufer" unter den Fahrradreifen. Sie müssen vielseitig sein: leicht laufend auf Asphalt, sicher auf Schotterwegen und vor allem eines: maximal pannensicher.
Was einen erstklassigen Trekkingreifen auszeichnet
Im Gegensatz zu spezialisierten Rennrad- oder MTB-Reifen sind Trekkingreifen auf Langlebigkeit und Vielseitigkeit getrimmt. Das sind ihre Kernmerkmale:
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Pannenschutz-Einlagen: Ein "unplattbarer" Reifen ist der Traum jedes Radfahrers. Hochwertige Trekkingreifen verfügen über Schutzeinlagen aus Spezialkautschuk oder Gewebeschichten (wie Kevlar), die Scherben und Dornen abwehren.
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Langlebige Gummimischung: Da Trekkingräder oft viele Kilometer zurücklegen, ist der Gummi so optimiert, dass er sich weniger schnell abnutzt.
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Allwetter-Profil: Die feinen Rillen (Lamellen) im Profil sorgen dafür, dass Wasser effizient verdrängt wird, damit du auch bei Regen in der Kurve sicher bleinst.
Die Wahl des richtigen Profils
Je nachdem, wo du meistens unterwegs bist, gibt es unterschiedliche Profiltypen:
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Der Klassiker (Allround): Eine fast durchgehende Mittellauffläche für leichtes Rollen auf der Straße und ausgeprägte Seitenstollen für Halt auf Wald- und Feldwegen.
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Der City-Slick: Ein fast glattes Profil für minimalen Widerstand und maximalen Komfort in der Stadt.
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Der Offroad-Trekking: Mit etwas gröberem Profil, wenn deine Touren häufig über unbefestigte Wege und lockeren Untergrund führen.
Sicherheit geht vor: Reflexstreifen & E-Bike Ready
Trekkingräder sind oft im Straßenverkehr unterwegs. Deshalb gehören zwei Features fast schon zum Standard:
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Reflexstreifen: Die meisten Trekkingreifen haben eine umlaufende reflektierende Linie an der Seitenwand. Das erhöht deine Sichtbarkeit in der Dämmerung enorm und ersetzt oft die klassischen Speichenreflektoren.
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E-Bike Zertifizierung: Da E-Bikes schwerer und schneller sind, wirken höhere Kräfte auf die Reifen. Achte auf das E-25 oder (bei S-Pedelecs bis 45 km/h) das ECE-R75 Prüfsiegel für maximale Sicherheit.
Komfort-Check: Die Reifenbreite
Im Trekkingbereich geht der Trend zu etwas breiteren Reifen (ab 40 mm). Der Vorteil: Ein breiterer Reifen bietet ein größeres Luftvolumen. Er fungiert wie eine natürliche Federung, die kleine Unebenheiten und Kopfsteinpflaster einfach "schluckt", ohne dass du viel mehr Kraft beim Treten aufwenden musst.
Vergleich: Welcher Trekking-Typ bist du?
| Reifentyp | Einsatzgebiet | Hauptvorteil |
| Marathon / Tour | Radreisen, Pendeln | Extrem hoher Pannenschutz |
| City / Urban | Asphalt, Radwege | Sehr leichtläufig & komfortabel |
| Cross / ATB | Waldwege, Schotter | Viel Grip abseits der Straße |
Unser Tipp für Tourenfahrer: Kontrolliere vor einer langen Reise mit Gepäck unbedingt deinen Reifendruck! Ein schwer beladenes Rad benötigt hinten meist 0,5 bis 1,0 Bar mehr Druck als im Leerzustand, um Durchschläge zu vermeiden und den Rollwiderstand niedrig zu halten.
Planst du deine nächste große Tour?
Möchtest du wissen, welcher Reifen für ein schwer beladenes Reiserad am besten geeignet ist, oder suchst du nach dem leichtesten Reifen für dein schnelles Pendler-Bike? Wir beraten dich gerne!






