Trekkinglenker

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Trekking-Lenker: Komfort und Kontrolle auf jeder Distanz

Der Lenker ist bei einem Trekkingrad weit mehr als nur ein Steuerelement – er ist entscheidend für deine Sitzposition und somit für dein Wohlbefinden im Sattel. Auf langen Touren, Radreisen oder dem täglichen Weg zur Arbeit verhindert der richtige Lenker Verspannungen im Nacken und das Einschlafen der Hände.


Die Ergonomie macht den Unterschied

Im Gegensatz zu sportlichen Disziplinen wie dem Rennradsport steht beim Trekking die Entlastung des Oberkörpers im Vordergrund. Trekking-Lenker zeichnen sich durch spezifische Geometrien aus:

1. Backsweep (Biegung nach hinten)

Dies ist das wichtigste Merkmal eines Trekking-Lenkers. Die Enden des Lenkers sind zum Fahrer hin gebogen (oft zwischen 15° und 45°).

  • Der Vorteil: Die Handgelenke werden nicht unnatürlich nach außen überstreckt, sondern nehmen eine neutrale, entspannte Position ein. Das beugt Karpaltunnelsyndrom und Taubheitsgefühlen vor.

2. Rise (Erhöhung)

Viele Trekking-Modelle haben eine leichte Erhöhung nach oben.

  • Der Vorteil: Du sitzt aufrechter, was den Druck auf die Handflächen reduziert und die Lendenwirbelsäule sowie den Nacken entlastet.


Beliebte Lenkerformen für Tourenfahrer

Je nach Vorliebe und Reisedauer gibt es unterschiedliche Konzepte:

  • Ergo-Bars: Klassische, leicht nach hinten gebogene Lenker, die Stabilität und Komfort für den Alltag bieten.

  • Multifunktions-Lenker (Schmetterlingslenker): Sie bieten eine Vielzahl an Griffpositionen. Das erlaubt es dir, während einer langen Tour die Haltung zu wechseln, um einseitige Belastungen der Muskulatur zu vermeiden.

  • Alternative Tourenlenker (z.B. North Road oder Boomerang): Diese bieten eine sehr starke Krümmung für eine aufrechte „Hollandrad-ähnliche“ Sitzposition – ideal für entspanntes Reisen und Genussradeln.


Material und Haltbarkeit

Trekking-Lenker müssen robust sein, da sie oft mit Zubehör wie Lenkertaschen, Klingeln, Navigationsgeräten und Lichtanlagen beladen werden.

 

Material Eigenschaften
Aluminium Der Standard im Trekking-Bereich. Es ist leicht, sehr stabil und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Stahl Besonders bei Reiseradlern beliebt, die um die ganze Welt fahren. Stahl ist extrem zäh und lässt sich im Notfall fast überall auf der Welt reparieren.




Worauf du beim Kauf achten solltest

Damit dein neuer Lenker passt und den gewünschten Effekt erzielt, prüfe folgende Details:

  1. Klemmdurchmesser: Ältere Trekkingräder nutzen oft 25,4 mm, moderne Räder den Standard 31,8 mm. Der Lenker muss exakt zum Vorbau passen.

  2. Breite: Trekking-Lenker sind meist zwischen 600 mm und 680 mm breit. Zu breite Lenker können die Schultern belasten, zu schmale Lenker mindern die Kontrolle bei voller Beladung.

  3. Kombination mit Griffen: Für das ultimative Komfort-Erlebnis empfehlen wir die Kombination mit ergonomischen Flügelgriffen. Diese bieten dem Handballen eine breite Auflagefläche.


Fazit: Schmerzfrei ans Ziel

Ein neuer Trekking-Lenker ist die effektivste Lösung, wenn du nach einer Tour unter Nackenschmerzen oder kribbelnden Fingern leidest. Oft reichen schon ein paar Grad mehr Biegung (Backsweep), um das Fahrgefühl komplett zu transformieren.


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