Achse

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Die Verbindung zwischen Rad und Rahmen: Alles über Fahrradachsen

Die Achse ist eines der am meisten unterschätzten Bauteile am Fahrrad. Dabei trägt sie nicht nur das gesamte Gewicht von Fahrer und Rad, sondern ist auch maßgeblich für die Steifigkeit, Sicherheit und das präzise Handling verantwortlich.

Ob Sie ein Mountainbike für grobe Trails, ein Rennrad für neue Bestzeiten oder ein zuverlässiges City-Bike suchen – die richtige Achse macht den Unterschied.


Welche Achstypen gibt es?

In der modernen Fahrradwelt haben sich zwei Hauptsysteme etabliert. Die Wahl hängt meist vom Rahmen und der Gabel Ihres Fahrrads ab.

1. Schnellspanner (Quick Release)

Der Klassiker, den man seit Jahrzehnten kennt.

  • Funktionsweise: Eine dünne Achse (meist 5 mm) wird durch die hohle Nabe geschoben und mit einem Hebel festgeklemmt.

  • Vorteile: Werkzeugloser Ausbau, sehr schnell und leicht.

  • Einsatzbereich: Rennräder mit Felgenbremsen, Trekkingräder und ältere Mountainbikes.

2. Steckachsen (Thru Axles)

Der moderne Standard für Scheibenbremsen und Performance-Bikes.

  • Funktionsweise: Die Achse (meist 12 mm oder 15 mm dick) wird direkt in das Gewinde des Rahmens oder der Gabel geschraubt.

  • Vorteile: Deutlich höhere Steifigkeit, präzise Positionierung der Bremsscheibe und maximale Sicherheit gegen Herausfallen.

  • Einsatzbereich: Moderne MTBs, Gravelbikes und Rennräder mit Scheibenbremsen.


Worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Wenn Sie eine Ersatzachse suchen oder ein Upgrade planen, sind drei Maße entscheidend:

 

Merkmal Beschreibung
Einbaubreite Der Abstand zwischen den Ausfallenden (z.B. 100 mm vorne, 142 mm oder 148 mm Boost hinten).
Achsdurchmesser Üblich sind 12 mm oder 15 mm bei Steckachsen.
Gewindesteigung Besonders bei Steckachsen wichtig! Nicht jedes Gewinde passt in jeden Rahmen (z.B. 1.0, 1.5 oder 1.75 mm Steigung).




Pro-Tipp: Schauen Sie auf Ihre alte Achse. Meist sind die genauen Maße (Länge x Durchmesser x Gewinde) direkt auf den Schaft gelasert.


Warum ein Upgrade sinnvoll sein kann

Häufig sind ab Werk schwere Standard-Achsen verbaut. Ein Wechsel auf hochwertige Leichtbau-Steckachsen bietet Ihnen:

  1. Gewichtsersparnis: Bis zu 50 % weniger Gewicht gegenüber Standardmodellen.

  2. Clean Optik: Achsen ohne Hebel (die per Innensechskant bedient werden) sehen eleganter aus und sind aerodynamischer.

  3. Diebstahlschutz: Ohne Schnellspannhebel lassen sich Laufräder nicht im Vorbeigehen abmontieren.


Unser Fazit

Die Achse ist das Herzstück der Laufradbefestigung. Während der Schnellspanner ideal für den unkomplizierten Alltag ist, bietet die Steckachse die Performance und Stabilität, die moderne Bremssysteme benötigen.


Haben Sie Fragen zur Kompatibilität?

Unser Team hilft Ihnen gerne dabei, die exakte Achse für Ihren Rahmen zu finden.